Donnerstag, 23. Februar 2017

KURZ AUFREGEN

am unsinnigen (donnerstag) ist nicht viel los, hieß es, da mögen die leute ja selbst nicht mehr, hieß es, das wird heute gemütlich, hieß es. und dann hetzte ich heute doch irgendwie von einem usertermin zum nächsten, pausenlos, verschwitzt und genervt. doch damit kann ich leben, manche tage sind nun mal so.

dann die heimfahrt durch den ort. lauter verrückte. maskierte rücksichtslose "lustige" fußgänger und überforderte autofahrer verursachten ein megachaos. doch auch damit kann ich leben, ist ja nur ein mal im jahr. naja, vielleicht zwei- oder drei mal. helloween und krampus gibt es ja auch noch.

dann noch kurz bei der trafik stehen bleiben um für tabaknachschub zu sorgen, dort auber einen zettel lesen müssen, auf dem steht, dass heute nachmittag geschlossen ist. also, umdrehen, nein, besser nicht, besser andere route als die durch den ort wählen und zur trafik am bahnhof fahren, denn die hat garantiert offen. auch damit kann ich leben, auch sowas kommt nun mal hin und wieder vor.

und durch all das 20 minuten später als gedacht nach hause kommen. ja, auch damit kann ich leben, immerhin war es immer noch früher als sonst üblich, da wir ausahmsweise mal früher feierabend hatten.

doch mit folgendem kann ich nicht leben und hat mir für heute, quasi als tropfen der das fass zum überlaufen brachte, gründlich die stimmung verkackt: zuhause drauf kommen, dass die frau, von der ich mich 5 jahre lang verarschen lassen habe, die schlussendlich dann meinte ich solle sie doch endgültig vergessen, die ich trotz allem nie persönlich getroffen habe (ja, laaaaaange story, werde ich euch aber garantiert nie im leben erzählen), dass jenes verdammte weibsbild also, mich angerufen hatte, dass ich sie dann per sms fragte was es denn gäbe und sie mit einem text antwortete, der offenbar nicht für mich bestimmt war. der inhalt war zwar im grunde völlig harmlos (also keine schweinerein, tut mir leid), für mich aber, angesichts all der dinge die geschehen, bzw. nicht geschehen sind und gesagt wurden, von höchster brisanz. und dann regt sie sich auch noch dass ich mich aufrege!

ich möchte hier absolut nicht haarklein auseinanderdröseln was, warum, wer, wann und so weiter. tatsache ist jedenfalls, dass mir das heute vollkommen die stimmung verhagelt hat, ich mich über die dreistigkeit dieser frau aufregen muss und dies hiermit nun getan habe.


Mittwoch, 1. Februar 2017

JÄNNERTRACKS

nachdem ich mich mit meinem jahresrückblick für 2016 quantitativ fast übernommen hatte, habe ich beschlossen besser einfach jedes monat einen überblick über jene tracks/videos zu präsentieren, die mir im laufe des monats auffielen, für ohrwürmer sorgten oder einfach nur toll anzusehen/zuhören waren.

schnippo schranke - murmelbahn



bonaparte - white noize



m185 - chew



sonámbulo - the sleepwalker



pulse 4k (tony anderson - the way home)



sohn - hard liquor



dead seem old - this mess won't make itself



charlotte day wilson - work



marcus olsson - vicious cycle

(leider kein link für youtube auffindbar)


BONUS:

natürlich stolpere ich auch weiterhin über ältere tracks/videos - oder entdecke sie wieder. diese kommen hier in die bonusabteilung.


cruisr - all over



the helio sequence - battle lines



charles x - can you do it



king dude - my mother was the moon



koloto - fay



Montag, 30. Januar 2017

ZETWAHRNEHMUNGSVERSCHIEBUNG



es ist schon seltsam wie sich mit fortschreitendem alter die wahrnehmung zeitlicher perioden verschiebt. wochen und monate huschen an einem vorbei und plötzlich ist es sommer, obwohl man gerade noch den christbaum entsorgt hat. kein wunder, dass dinge, die man sich "für später mal" vorgenommen hat, bereits seit jahren unerledigt bleiben. seltsamerweise funktioniert das jedoch nicht mit einzelnen tagen. so ein arbeitstag zieht sich immer noch wie melasse am haken, dafür sind die abende und das wochenende schnell vorbei.

kürzlich stellte ich erstaunt fest, dass ich seit 17 jahren in der selben wohnung lebe. wenn man bedenkt, dass dies die neunte wohnung ist, in der ich meinen wohnsitz habe, ich also in den ersten 30 jahren meines lebens 8 mal umgezgen bin, dann müsste ich in diesem zeitraum rein statistisch bereits wieder vier bis fünf mal umgezogen sein. da jedoch sechs von diesen wohnortwechseln unfreiwillig waren, sprich, ich als kind mit meinen eltern mit umziehen musste, verwundert dies nun doch nicht mehr so sehr.

trotzdem - 17 jahre! wow! in manchen dingen bin ich dann wohl doch sehr konservativ. obwohl ich prinzipiell offen für neues bin, bin ich von veränderungen nicht sehr begeistert. erst recht nicht, wenn es um meine persönliche wohlfühlzone geht. ich erinnere mich an einen arbeitsplatz, der innerhalb von dreieinhalb jahren zwei mal umgebaut und umgestellt wurde und im zuge dessen ich vier mal meinen schreibtisch wechseln musste. ich hasse so etwas! darum hasse ich es auch, wenn die möbel in meiner wohnung umgestellt werden und natürlich hasse ich es wenn ich umziehen muss. sei es meine wohnung oder mein arbeitsplatz, das ist meine höhle und die soll gefälligst so bleiben wie ich es haben will. basta!

aber, um beim thema zu bleiben, mein aktuelles auto ist auch bereits 15 jahre alt, kommt mir dabei jedoch jünger, bzw. neuer vor, als meine ersten beiden gebrauchtwagen. der eine war damals 12 jahre alt, der andere 11. und beide waren typische alte gebrauchtwagen, passend für fahranfänger, als zweitwagen oder für fünfköpfige türkische familien (man verzeihe mir dieses klischee).

vielleicht liegt meine verschobene wahrnehmung was mein kfz betrifft auch daran, dass ich mich erinnern kann dass dieses auto einmal brandneu war. in meiner inneren timeline ist das ding im jahr 2017 mit baujahr 2002 natürlich viel jünger als mein erster damals 1992 mit dem baujahr 1980, auch wenn es unlogisch klingt.

natürlich treiben filme und musik das ganze nochmal auf die spitze, aber das ist vielleicht eine geschichte für ein anderes mal....

Mittwoch, 25. Januar 2017

KEIN MOSAIKSTEIN

ich war in meinem leben ja oft und lange genug auf arbeitssuche und "durfte" mich dementsprechend oft in bewerbungsgesprächen wiederfinden. meistens waren sie ganz ok, hin und wieder äüßerst angenehm, jedoch manchmal auch fast schon spooky.

ganz besonders erinnere ich mich an ein vorstellungsgespräch, zu diesem ich im vorhinein zwei bis drei seiten eines formulars ausfüllen musste. ein paar dieser fragen waren äußerst persönlich, ja fast schon illegal, und ich weigerte mich diese dinge einem völlig fremden menschen einfach so preis zu geben, nur um dadurch möglicherweise einen job zu bekommen, von dem ich nicht einmal wusste, ob ich ihn wirklich haben möchte.

als es dann zu dem persönlichen gespräch kam, wurde ich natürlich darauf angesprochen. ich antwortete, dass ich mich für eine arbeitstelle bewerbe und nicht für eine freundschaft, ich es also nicht nötig befinde diese sehr persönlichen fragen zu beantworten, da sie in absolut keinerlei kausalität zur ausübung meines vielleicht zukünftigen jobs standen.

mein gegenüber meinte daraufhin, dass er (ja, es war NATÜRLICH ein er) ja wissen müsse wer und wie ich bin, denn eine firma sei wie ein mosaik, jeder mitarbeiter wie ein mosaikstein, und um zu wissen wo und wie ich da hineinpasse, an welchen stellen er noch abschleifen und zurechtschnitzen müsse, seien diese angaben eben notwendig.

ich antwortete, dass ich mich erstens nicht zurechtschleifen ließe, und es im übrigen nicht nötig sei mosaiksteine zurechtzuschleifen, denn wer sein handwerk beherrsche, der käme mit dem zurecht was da sei. letzteres stimmt natürlich nicht so ganz (ja, ich habe tatsächlich in grauer vorzeit professionell gelernt mosaike zu legen), aber das muss man ja nicht jedem auf die nase binden.

der anlass warum ich heute darüber schreibe ist, dass ich heute über diesen comic stolperte und deswegen an diese begebenheit denken musste.


ja, natürlich kann man nicht mit seiner art rücksichtlos überall hineinrumpeln und meinen "ich bin nun mal so, wer nicht mit mir zurecht kommt muss eben noch an sich arbeiten". ein gewisses maß an anpassung, rücksichtnahme und empathie sollte schon vorhanden sein, dennoch sollte man sich auch nicht von anderen zurechtschleifen, -biegen oder sonstwie gewaltsam ändern lassen, nur um in ihre welt zu passen.

Freitag, 6. Januar 2017

MEIN MUSIKJAHR 2016 - UNKATEGORISIERBARES UND SOMIT FINALE

NICHT KATEGORISIERBAR

ja, doch, natürlich kann man alles irgendwie kategoriesieren und somit irgendwie irgendwo einordnen, nur hätte es dann unter umständen mehrere kategorien mit nur einem song gegeben und wären somit ein bisschen sinnlos gewesen, es kam aber auch hin und wieder vor, dass ich einfach nicht wusste wo genau ich das jetzt hinstecken hätte sollen. man darf mir gerne vorschläge machen.

und mit dieser liste sind wir dann beim finale angelangt, mehr gibt's nicht. nächstes jahr vielleicht wieder.


clipping - shooter

wenn es eine hiphop- oder rap kategorie gegeben hätte, dann wäre dies dort gelandet. mit viel wohlwollen hätte ich es auch in der elektronischen abteilung unterbringen können. doch dieser track ist mir aufgrund seines kniffes die drums durch geräusche abgefeuerter waffen zu ersetzen einzigartig genug um ihn eben nicht dort unterzubringen.



bastien duprez - sillon 672

dies ist zwar ebenfalls elektronisch, jedoch gleichzeitig auch klassik, noch genauer minimal music, also das wofür vor allem phillip glass bekannt ist. da ich glass sehr mag, fühlte ich mich mit diesem track natürlich sofort sehr wohl, denn obwohl sich das genre minimal music nennt, tut sich in solchen musikstücken weitaus mehr als man beim ersten hinhören mitbekommt.



doe paoro feat. adam rhodes - the wind

trotz eingängigkeit entzieht sich dieser track wirklich allen schubladen. und er ist wunderschön. mehr gibt es dazu nicht zu sagen.



deerful - break

gut, das hier hätte ich wirklich im elektronischen unterbringen können, da das mädel aber ganz alleine im stillen kämmerchen mit billiger elektronik an ihren stücken bastelt, beschloss ich sie hier noch einmal extra hervorzuheben. vor allem deshalb, da sie keine sau kennt. ihr kanal hat derzeit knapp über 500 follower, hätte jedoch mindestens zwei nullen mehr verdient, denn was sie macht ist wirklich verdammt gut. also, abonniert deerful bevor sie hip wird!



tja, leute, das war's! wenn ihr durch meine zusammenstellungen etwas neues entdecken konntet, dann freue ich mich über ein entsprechendes kommentar, wenn ihr meine zugegebenermaßen sehr lange liste jedoch für überflüssig hält, dann haltet doch bitte besser die finger still. ich hatte meinen spaß, ich hoffe ihr auch.